Artenvielfalt kontra Landentwässerung?


Artenvielfalt kontra Landentwässerung?

Dieser Satz in der Emder Zeitung vom 08.12.2017 trifft genau den Punkt.

Mittlerweile genießen Frösche, Lurche usw. mehr Schutz und Rechte wie die Entwässerung. 
Nicht das ich gegen Naturschutz bin, dass können auch alle sehen die einmal im Jahr zu uns kommen und sich unseren Garten anschauen, aber die sogenannten „Naturschützer“ können mir mittlerweile wirklich gestohlen bleiben.

oder unter:

Tatsächlich hat hier die Stadt, wie mein Nachbar es formulierte, in der 49. Kalenderwoche ein bisschen „Makulatur“ betrieben, oder wie die alten Leute früher gesagt hätten, „Se hem drin rum fröt“.

Obwohl wir hier am tiefsten Punkt liegen, wird hier immer wieder versucht noch tiefer zu „baggern“ und an anderen Stellen wir überhaupt nicht gebaggert. Ebenso wie schon geschrieben, wird der Graben des WSA überhaupt nicht ausgebaggert, hier wird nur einmal im Herbst geschert.

Da ich kein Wasserbau studiert habe und somit auch kein Wasserbauingenieur bin, habe ich es sicher verpasst das die Gesetze der Schwerkraft geändert wurden und das Wasser ab sofort den Berg hinauf zu fließen hat.

Wasserstand vor unserer Tür ca. 60 cm

Wasserstand Richtung Wybelsum 
an einigen Stellen nur wenige cm

ebenso

hier kein Durchfluss - 

erkennbar

Dieses Schreiben der Stadt Emden vom 24.01.2018 ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

Wasserstand Richtung Seedeich (WSA) 
ebenfalls an einigen Stellen nur wenige cm

ebenso

Da das Wasser hier sich aber noch nicht an die neuen Gesetze hält und somit hier der Graben ständig mit Wasser gefüllt ist, siedeln sich hier sogar Arten an, die mehr schaden als nützen.



Bisamratten fühlen sich hier mittlerweile ziemlich wohl,  doch sie haben es so an sich, dass sie alles unterhöhlen und somit hier die Grabenböschung schon total zusammenbricht.
Doch sind sie auch die Einzigen, die überhaupt noch dafür sorgen, dass hier noch das Wasser durchfließt.

Am Anfang konnte ich den Verantwortlichen der Stadt und auch des WSA, Mails mit Fotos schicken, doch mittlerweile werden solche Mails von mir gesperrt.
Auf die Bitte, sich mit uns Betroffenen hier vor Ort sich die Sache mal gemeinsam anzuschauen, hat sich niemand gemeldet und überhaupt hat kein Verantwortlicher auf meine Mails zu keiner Zeit eine Reaktion gezeigt.

Im „Fachdienst 362 – Umwelt“ beginnt der erste Satz mit:

„Allgemeines Ziel des Umweltschutzes sind Vermeidung bzw. Beseitigung von Beeinträchtigungen der Umwelt. Daher sind die Abwehr, Begrenzung und Beseitigung schädlicher Auswirkungen auf Mensch Tier und Pflanze sowie Wasser, Luft und Boden Hauptaufgaben des behördlichen Umweltschutzes. Den Rahmen setzen die Vorgaben des Wasser-, Naturschutz-, Bodenschutz-, Deich-, Abfall- und Immissionsschutzrechts“.

Diesen Satz scheinen die Verantwortlichen der Stadt Emden in ihrer eigenen Behörde nicht zu kennen.

Denn für uns können die Auswirkungen wenn hier alles unter Wasser steht nicht größer sein, oder zählen wir Einwohner der Stadt Emden nicht zu der Gattung „Mensch“?

Dann heißt es weiter:

„Daher sind die Abwehr, Begrenzung und Beseitigung schädlicher Auswirkungen …… Hauptaufgaben des behördlichen Umweltschutzes….“


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