Artenvielfalt kontra Landentwässerung?
Artenvielfalt kontra Landentwässerung?
Dieser Satz in der Emder Zeitung vom 08.12.2017 trifft genau
den Punkt.
Mittlerweile genießen Frösche, Lurche usw. mehr Schutz und
Rechte wie die Entwässerung.
Nicht das ich gegen Naturschutz bin, dass können auch alle sehen die einmal im Jahr zu uns kommen und sich unseren Garten
anschauen, aber die sogenannten „Naturschützer“ können mir mittlerweile wirklich
gestohlen bleiben.
oder unter:
Tatsächlich hat hier die Stadt, wie mein Nachbar es formulierte,
in der 49. Kalenderwoche ein bisschen „Makulatur“ betrieben, oder wie die alten
Leute früher gesagt hätten, „Se hem drin rum fröt“.
Obwohl wir hier am tiefsten Punkt liegen, wird hier immer
wieder versucht noch tiefer zu „baggern“ und an anderen Stellen wir überhaupt
nicht gebaggert. Ebenso wie schon geschrieben, wird der Graben des WSA überhaupt
nicht ausgebaggert, hier wird nur einmal im Herbst geschert.
Da ich kein Wasserbau studiert habe und somit auch kein
Wasserbauingenieur bin, habe ich es sicher verpasst das die Gesetze der
Schwerkraft geändert wurden und das Wasser ab sofort den Berg hinauf zu fließen
hat.
Wasserstand vor unserer Tür ca. 60 cm
Wasserstand Richtung Wybelsum
an einigen Stellen nur wenige cm
ebenso
hier kein Durchfluss -
erkennbar
Wasserstand Richtung Seedeich (WSA)
ebenfalls an einigen Stellen nur wenige cm
ebenso
Da das Wasser hier sich aber noch nicht an die neuen Gesetze
hält und somit hier der Graben ständig mit Wasser gefüllt ist, siedeln sich
hier sogar Arten an, die mehr schaden als nützen.
Bisamratten fühlen sich hier mittlerweile ziemlich wohl, doch sie haben es so an sich, dass sie alles unterhöhlen
und somit hier die Grabenböschung schon total zusammenbricht.
Doch sind sie auch die Einzigen, die überhaupt noch dafür
sorgen, dass hier noch das Wasser durchfließt.
Am Anfang konnte ich den Verantwortlichen der Stadt und auch
des WSA, Mails mit Fotos schicken, doch mittlerweile werden solche Mails von
mir gesperrt.
Auf die Bitte, sich mit uns Betroffenen hier vor Ort sich
die Sache mal gemeinsam anzuschauen, hat sich niemand gemeldet und überhaupt hat
kein Verantwortlicher auf meine Mails zu keiner Zeit eine Reaktion gezeigt.
Im „Fachdienst 362 – Umwelt“ beginnt der erste Satz mit:
„Allgemeines Ziel des Umweltschutzes sind Vermeidung bzw.
Beseitigung von Beeinträchtigungen der Umwelt. Daher sind die Abwehr,
Begrenzung und Beseitigung schädlicher Auswirkungen auf Mensch Tier und Pflanze
sowie Wasser, Luft und Boden Hauptaufgaben des behördlichen Umweltschutzes. Den
Rahmen setzen die Vorgaben des Wasser-, Naturschutz-, Bodenschutz-, Deich-,
Abfall- und Immissionsschutzrechts“.
Diesen Satz scheinen die Verantwortlichen der Stadt Emden in
ihrer eigenen Behörde nicht zu kennen.
Denn für uns können die Auswirkungen wenn hier alles unter
Wasser steht nicht größer sein, oder zählen wir Einwohner der Stadt Emden nicht
zu der Gattung „Mensch“?
Dann heißt es weiter:
„Daher sind die Abwehr, Begrenzung und Beseitigung
schädlicher Auswirkungen …… Hauptaufgaben des behördlichen Umweltschutzes….“
Für mich bedeutet das ganz klar, dass sie ihrer eigenen
Arbeit und Ziele nicht nachkommen.


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